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Familienprogramm

Familienprogramm: Ziel, Struktur und methodischer Ansatz

Das Familienprogramm ist ein methodischer Rahmen für systemische Entwicklungsprozesse im Kontext von Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinsbildung.
Es richtet sich an Individuen und Familien, die Entwicklung nicht punktuell, sondern prozessual, reflektiert und über Zeit gestalten möchten.

Der Rahmen kombiniert zwei sich ergänzende Methoden:

  • Bewertungsformular-basierte metakognitive Selbstreflexion und Dokumentation (individuell und im Familienkontext)

  • Frequenzbasierte Meditationspraxis über Zeitpläne (individuell, global oder Cosmiconfluence Sessions nach UTC)

Beide Methoden sind so angelegt, dass sie keine inhaltlichen Ergebnisse vorgeben, sondern Beobachtung, Selbststeuerung und systemische Rückkopplung ermöglichen – individuell und im Familienkontext. Reflexion und Praxis bleiben methodisch getrennt, wirken jedoch im zeitlichen Verlauf zusammen.

Das Familienprogramm ist ein entwicklungs- und bildungsorientierter Praxisrahmen. Es stellt keine Diagnostik, Therapie oder medizinische Behandlung dar und enthält keine Heil- oder Wirksamkeitszusagen.

 

Zielgruppen und Anwendungsfelder

Das Familienprogramm richtet sich an Familien und gemeinschaftliche Lebensformen, die individuelle und gemeinsame Entwicklungsprozesse bewusst begleiten möchten.

Anwendungsfelder umfassen unter anderem:

  • Familien in unterschiedlichen Lebensphasen und Konstellationen

  • Mehrgenerationen-, Patchwork-, Pflege- und Adoptivfamilien

  • Elternpaare und Alleinerziehende

  • Gemeinschaftliche Wohn- und Lebensprojekte

  • Personen ohne Kinder in stabilen sozialen Bezugssystemen

  • Betreuungspersonen, Mentor:innen und pädagogische Bezugssysteme

  • Familien in Phasen von Umstrukturierung oder Neuorientierung

Das Programm ist nicht an ein bestimmtes Familienmodell gebunden und generationsübergreifend angelegt.

 

Methodischer Gesamtaufbau

Der methodische Aufbau folgt einer klaren Prozesslogik:

  • regelmäßige Selbstbeobachtung

  • strukturierte Dokumentation

  • zeitliche Synchronisation von Praxis

  • Reflexion auf zwei Ebenen: individuell und als Familiensystem

Die Methoden greifen ineinander, ohne sich gegenseitig zu ersetzen. Reflexion und Praxis bleiben methodisch getrennt, wirken jedoch im zeitlichen Verlauf zusammen.

 

Bewertungsformular-Methode

Metakognitive Selbstreflexion und Dokumentation (zwei Ebenen)

Die Bewertungsformular-Methode ist ein strukturiertes Instrument metakognitiver Selbstreflexion. Sie macht individuelle und familiäre Entwicklungsverläufe über Zeit nachvollziehbar, indem sie Beobachtung, Einordnung und Dokumentation in eine wiederkehrende Prozessstruktur überführt.

Die Methode wird im Familienprogramm auf zwei Ebenen genutzt:

  1. Individuelle Ebene: Jede Person reflektiert eigene Muster, Schwerpunkte und Alltagssituationen.

  2. Familienebene: Das Familiensystem reflektiert gemeinsame Muster, Abstimmungen, wiederkehrende Konflikt- oder Belastungskonstellationen sowie Routinen – ohne Personen zu bewerten.

Sie verbindet:

  • skalenbasierte Selbsteinschätzung

  • qualitative Reflexionsfragen

  • schriftliche Dokumentation

  • Ableitung kleiner, umsetzbarer Schritte

Die Methode dient nicht der normativen Bewertung, sondern der Beobachtung von Veränderungen, Mustern und Entwicklungsverläufen – individuell und im Familienkontext.

Theoretischer Bezugsrahmen der Bewertungsformular-Methode

Die Methode orientiert sich an Perspektiven aus:

  • kognitiver Psychologie (Metakognition, Selbstwahrnehmung)

  • Neurobiologie (Lern- und Anpassungsprozesse)

  • Sozial- und Emotionspsychologie (Kommunikation, Umgang mit Emotionen)

  • Systemtheorie (Familie als dynamisches System)

Einordnung:
Diese Perspektiven beschreiben einen theoretischen Rahmen. Sie stellen keine kausalen Wirkversprechen dar. Ausprägung und Verlauf sind individuell und kontextabhängig.

Anwendungslogik des Bewertungsformulars 

Das Familien-Bewertungsformular gliedert sich in zwei Ebenen:

  • individuelle Selbstreflexion

  • gemeinsame familiäre Reflexion

Der Ablauf folgt einer wiederkehrenden Struktur:

  • Selbsteinschätzung zentraler Kompetenzbereiche

  • Priorisierung von 1–3 Fokusbereichen

  • Reflexion von Situationen, Mustern und Auslösern

  • Ableitung kleiner, umsetzbarer Schritte

  • Vergleich und Anpassung im zeitlichen Verlauf

Die Methode ist bewusst schrittweise angelegt und im Umfang flexibel nutzbar.

Zielsetzung und Kompetenzdimensionen

Die Methode kann folgende Kompetenzdimensionen begleiten:

  • bewusste Wahrnehmung eigener emotionaler Zustände

  • kognitive Klarheit und Reflexionsfähigkeit

  • Verantwortungsübernahme im eigenen Handeln

  • soziale und kommunikative Kompetenz

  • Umgang mit Anforderungen im Alltag

  • Zielorientierung und Umsetzungsfähigkeit

Im Familienkontext unterstützt sie die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache, Transparenz und bewusster Abstimmung – als Prozessrahmen, nicht als Ergebniszusage.

Anwendung der frequenzbasierten Meditationspraxis im Familienprogramm

Praktische Anwendung

  • Zeitplan wählen: individuell, global oder Cosmiconfluence (UTC)

  • Zeitfenster auswählen und im Alltag einplanen

  • Frequenz gemäß Plan über das eigene Gerät nutzen (organisatorische Zuordnung je Termin)

  • 5–10 Minuten meditieren und die Praxis schrittweise als Routine im Alltag verankern

Drei Session-Zeitpläne

Individuelle Sessions

Teilnehmende wählen Zeiten frei – angepasst an persönliche Bedürfnisse und Tagesrhythmus.

 

Globale Sessions

Diese Sessions orientieren sich an Tageszeitfenstern am jeweiligen Standort (Sonnenaufgang, Mittag, Sonnenuntergang, Mitternacht) und bieten einen alltagstauglichen Rhythmus.

 

Cosmiconfluence Sessions

Diese Sessions folgen der Greenwich-Zeit (UTC) und bieten sechs feste Zeitfenster pro Tag. Teilnehmende wählen daraus Zeitpunkte, die am besten zum eigenen Rhythmus passen.

Startempfehlung

Ein guter Einstieg ist, zunächst mit 1 Session pro Tag zu beginnen und den Umfang Schritt für Schritt zu erweitern, sobald die Praxis zur Routine wird.

Theoretischer Bezugsrahmen der Meditationspraxis

Die Praxis wird unter anderem aus folgenden Perspektiven eingeordnet:

  • Forschung zu Aufmerksamkeit und Selbstwahrnehmung

  • Modelle zum Umgang mit Anforderungen im Alltag

  • Emotions- und Kommunikationsforschung

  • systemische Perspektiven auf Gruppen- und Beziehungsdynamiken

Einordnung:
Zeitstruktur, Synchronisation und Frequenzzuordnungen dienen der Organisation und gleichzeitigen Teilnahme. Sie werden nicht als naturwissenschaftlich belegte Wirkmechanismen formuliert.

Diese fachlichen Bezüge dienen der theoretischen Einordnung und stellen keine Aussage über medizinische Wirksamkeit oder therapeutische Effekte dar.

Teilnahmestruktur und Mitgliederbereich

Als Mitglied steht ein dedizierter Mitgliederbereich zur Verfügung.

Dort zugänglich:

  • aktueller Zeitplan

  • vorgesehene Frequenzzuordnungen (organisatorische Zuordnung je Termin)

  • regelmäßige Aktualisierungen

Cosmiconfluence Sessions (UTC):

  • sechs feste Termine pro Tag

  • Auswahl von Zeitpunkten entsprechend individuellem Rhythmus

  • weltweite gleichzeitige Teilnahme

Zusätzlich bestehen:

  • individuelle Sessions (flexibel nutzbar)

  • globale Sessions nach geografischen Zeitfenstern

Prozessbereiche im Familienkontext

Im Familienkontext kann die Praxis dazu beitragen:

  • eigene Reaktionsmuster bewusster wahrzunehmen

  • Routinen reflektiert zu gestalten

  • Kommunikation strukturierter zu führen

  • gemeinsame Zeit bewusster zu erleben

Diese Aspekte werden als mögliche Beobachtungen im Prozess beschrieben, nicht als garantierte Ergebnisse.

Verlaufsdokumentation und Entwicklungsbeobachtung

Entwicklung wird im Programm über Dokumentation nachvollziehbar gemacht.

Dokumentiert werden:

  • Skalenwerte

  • qualitative Notizen

  • umgesetzte Schritte und Routinen

Der Vergleich über Zeit ermöglicht:

  • Einordnung von Veränderungen

  • Anpassung von Fokusbereichen

  • realistische Einschätzung von Entwicklungsverläufen

Empfohlene Orientierung:

  • wöchentliche Kurzreflexion

  • monatliche Rückschau

Grundlage sind Selbsteinschätzungen und Notizen; es handelt sich nicht um diagnostische oder medizinische Messungen.

Zugang, Mitgliedschaft und Teilnahmebedingungen

Der Einstieg erfolgt über die Registrierung im System.

Ablauf:

  • Konto erstellen

  • Familienprogramm auswählen

  • Buchung abschließen

  • Zugang zum Bewertungsformular und zu den Meditations-Zeitplänen erhalten

Preis
15 € pro Monat

Kündigung
Jederzeit im Mitgliedschaftsbereich möglich. Wirksam zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode (max. 30 Tage). Keine anteilige Rückerstattung für begonnene Monate.

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